Die Lehrer

Karl Ruben

 

Karl Ruben (4. Dan Aikikai)

 

1985 in Berlin geboren, kam ich erstmals im Alter von 13 Jahren zum Aikido. Schon als Jugendlicher war ich fasziniert von dieser Kampfkunst und ihrer Philosophie. Um mehr davon zu verstehen, trainierte ich während eines einjährigen Schüleraustausches am Melbourne Aikikai bei Bill Vintroux Sensei in Florida. In dieser Zeit beschäftigte ich mich unter Jeff Thon Sensei auch mit dem Shorinji-Ryu Karate.

 

Nach meiner Rückkehr begann ich selbst, mehrmals in der Woche zu unterrichten. Inspiration und regelmäßigen Austausch finde ich seither auf unterschiedlichen internationalen Lehrgängen.

 

Hauptsächlich orientiere ich mich an dem renommierten Aikido-Lehrer Christian Tissier (8. Dan) aus Frankreich, sowie an Tsuruzu Miyamoto (8. Dan) vom Hombu Dojo in Tokyo. Gleichzeitig haben verschiedene Lehrer, wie z.B. auch Seishiro Endo, Yoko Okamoto und andere meine Ausbildung beeinflusst.

 

Maßgebend für meine Entwicklung waren außerdem der schwedische Lehrer Jorma Lyly und der französische Lehrer Michel Erb, denen ich einen großen Teil meines Aikido-Verständnisses verdanke. Zudem trainierte ich mehrere Jahre bei Jean-Marie Milleville im Berliner Aikido Dojo Südstern.

 

Im Oktober 2015 legte ich meine Prüfung zum 4. Dan Aikikai bei Christian Tissier ab. Anfang 2013 gründete ich das Kokoro Aikido Dojo Berlin. Hier unterrichte ich nun mehrmals in der Woche, um meine Erfahrungen und Begeisterung weiterzugeben.

 

Neugierig? Frag mich nach einer Probestunde!


Timm Boldt

 

Franziska Dieterich (3. Dan Aikikai)

 

Ich praktiziere Aikido mit großer Freude seit 2002. Meine ersten Jahre auf der Matte habe ich im ZfHB bei Jochen Knau verbracht. Später kam ich in Kontakt mit Jorma Lyly und Jan Nevelius (Vanadis Dojo / Stockholm), die bis heute wichtige und prägende Lehrer für mich sind.

 

Durch diesen Kontakt geprägt war ich in Berlin dann für kurze Zeit bei Clemens Ziesenitz. Seit 2013 habe ich mein Aikido-Zuhause in Berlin im Kokoro Aikido Dojo bei Karl Ruben. 

 

Seit über 10 Jahren folge ich Endo Seishiro Sensei, dessen Aikido wohl den stärksten Einfluss auf mich ausgeübt hat. Durch Ihn habe ich eine Idee von Musubi entwickelt, was mich in meiner Suche nach größtmöglicher Weichheit bei größtmöglicher Klarheit von Körper und Geist geprägt hat. Seine insistierende Aufforderung niemals nur zu kopieren sondern meinen Geist wach und offen in jeder Situation zu befragen, warum ich etwas tue, hat mir Türen zu Wachstum und Selbsterkenntnis im Sinne des Aikido eröffnet.

 

Weitere Lehrer, denen ich gerne folge und von deren tiefem Wissen ich profitieren durfte, sind Christian Tissier und Frank Noel.

 

Die regelmäßige, dauernde Praxis - Keiko - des Aikido hat mich in vielen Stürmen auf Kurs gehalten. Darum bin ich sehr dankbar das, was mir so viel Freude, Klarheit, Stabilität, Mut, Ki und ein weltweites Netz an Verbindungen gebracht hat und bringt, auch für andere zugänglich und lebbar machen zu können. Auf geht's!


Timm Boldt

 

Jan Kurfürst (2. Dan Aikikai)

 

Ich habe im Alter von 11 Jahren in Dresden mit Aikido begonnen. Im dortigen Kinder- und Jugendtraining wurde meine erste Leidenschaft für einen Sport ohne Wettkampf und Ego entfacht. Mit ca. 15 Jahren folgten erste Ausflüge zu Aikido-Seminaren nach Leipzig und Berlin.

 

Als ich 2018 nach Berlin umzog, führte mein Weg direkt zu Kokoro Aikido. Karl und das gesamte Dojo hießen mich sofort willkommen – eine wichtige Basis für mich, um in Berlin Fuß zu fassen. 2019 bereitete ich mich dann mit Karls Hilfe auf die Prüfung zum 1. Dan vor, welche ich im Sommer 2019 unter der Leitung von Jan Nevelius und Jorma Lyly in Schweden ablegte. Im Sommer 2022 folgte dort die Prüfung zum 2. Dan.

 

Aikido ist für mich der perfekte Ausgleich zum Alltag. Im Dojo sein heißt, komplett den Kopf frei zu bekommen – und das im Kontakt mit verschiedenen Partnern. Wie unterschiedlich sich jeder Mensch in diesem Kontakt anfühlt, finde ich immer wieder faszinierend.

 

Konflikte gewaltfrei lösen. Sich dabei nicht vor Konfrontation fürchten. Sein Zentrum halten. In Kontakt treten. Weichheit zulassen. Sich öffnen. All das sind Qualitäten, welche nicht nur im Dojo bleiben. Im Gegenteil: sie prägen maßgeblich mein alltägliches Leben. Seit November 2021 darf ich diese Qualitäten als Lehrer bei Kokoro Aikido weitergeben. Für dieses Vertrauen bin ich sehr dankbar – und freue mich, dich auf der Matte kennenzulernen!


Hannah Sauer (2. Kyu)

 

Ich habe 2015 mit dem Aikido angefangen, als ich zwölf Jahre alt war. Seitdem hat es nicht nur mein Leben beeinflusst, sondern mein Wachsen in die richtige Richtung gelenkt. Ich habe gelernt, meine Energie auf die Bewegungen zu fokussieren, habe Selbstvertrauen entwickelt und meine Beziehungen zu anderen Menschen gestärkt.

Karl als mein Trainer und Lehrer hat dabei sicherlich die größte Arbeit geleistet und ich bin ziemlich dankbar, Mitglied des Kokoro Aikido Dojos zu sein, indem das Herz nicht nur im Aikido liegt, sondern auch in den Menschen, die unsere Gemeinschaft bilden. In der letzten Zeit habe ich angefangen, meine Fühler auszustrecken und Lehrgänge der Lehrer zu besuchen, an denen Karl sich im Aikido orientiert und die mir ebenfalls sehr viel Inspiration bieten.

In diesem Dojo habe ich nicht nur das Glück, selber neue Erfahrungen zu machen und an meinem Aikido zu arbeiten, sondern diese Erfahrungen auch weiterzugeben. Ich liebe es, mit jungen Menschen zu arbeiten und ihnen nicht nur eine Stunde voller Spaß und Freude zu geben, sondern hoffentlich auch ihr Leben durch Aikido so positiv zu prägen, wie auch meins geprägt wurde. Mein Ziel ist es, den Kindern einen sicheren Raum zu geben, in dem sie etwas Neues lernen und Verbindungen knüpfen können. Deshalb freue ich mich immer wieder, neue Menschen auf der Matte zu treffen.